Geben macht glücklich und gesund

Weihnachten steht vor der Tür. In den vergangenen Jahren haben wir uns oft nach einem wahren Fest der Stille gesehnt. Aber die Vorweihnachtszeit war so hektisch, dass man davon nichts spüren konnte.

Wie ergeht es Ihnen in diesem Jahr? Hilft Ihnen die behördlich verordnete Ruhezeit, mehr zu sich selbst zu finden und den Sinn von Weihnachten zu erkennen?

Durch Ängste vor Krankheit und Jobverlust, durch erlittene soziale und wirtschaftliche Nachteile, können viele Menschen die Ruhe nicht genießen.

Weihnachten ist auch das Fest der Liebe und des Gebens. Dankbarkeit und eine Haltung des Gebens sind Aktivitäten, die tiefsitzende Ängste lösen können. Im Maharishi Ayurveda gilt „Geben“ als ein wichtiges Rasayana (eine lebensfördernde, verjüngende Handlung), das ein wichtiger Teil des täglichen Lebens sein sollte.

Geben macht glücklich und gesund
Rasayanas des Verhaltens

Die klassischen Texte der Ayurveda-Medizin zählen verschiedene Verhaltensweisen auf, die besonders gesundheitsförderlich sind. Diese werden als Achara-Rasayana bezeichnet. Dazu gehören ausreichend Schlaf und Ruhephasen, Transzendentale Meditation, reine einfache Ernährung, ein ehrlicher Broterwerb, der nicht nur eigennützig ist, sondern den Mitmenschen hilft, und die Haltung, dass Geben wichtiger ist als Nehmen.

Geben vermehrt Sattva

Wer aus der Haltung des Gebens heraus tätig ist, dem wird in den Texten größerer Erfolg im eigenen Leben versprochen. Die Erklärung dafür ist, dass Geben die Qualität von Sattva im menschlichen Geist vermehrt. Sattva bedeutet Reinheit und Wahrheit. Wer gibt, reinigt seinen Geist, macht ihn klarer und befähigt ihn dazu, die Essenz des Lebens besser zu erkennen. Dadurch ergeben sich automatisch Vorteile im Berufsleben ebenso wie im Privatleben.

Ein reiner Geist führt auch zu gesundheitlichen Vorteilen. Sattva führt zu innerem Glücksempfinden und damit auch zu körperlichem Wohlbefinden. Das schützt besser vor Krankheiten als so manche medizinische Intervention.

Geben aus der Sicht der modernen Medizin

Wer gibt, regt die Bildung des Hormons Oxytocin im Körper an. Dieses Glückshormon wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und verjüngend.

Die Produktion von Oxytocin steigt im Körper immer dann an, wenn eines der folgenden Ereignisse eintritt: Geburt eines Kindes, Stillen eines Kindes, Verbindung mit Lebenspartner oder Nachkommen, Handlungen zum Schutz anderer Menschen und soziale Aktivitäten.

Weitere Wirkungen von Oxytocin:

  • Verringerte Ausschüttung von Stresshormonen
  • Verringerte Angstreaktionen bei Stress
  • Verringerte emotionale Reaktion auf bedrohliche Bilder oder Ereignisse
  • Verstärkt Vertrauen in andere Menschen
  • Verbessert den Augenkontakt im Gespräch
  • Verbessert die Stabilität von Beziehungen
  • Verbessert die Einschätzung anderer Menschen
Ayurvedischer Lebensstil zur Vermehrung von Sattva

Der Ayurveda sieht jeden Menschen als einen Teil der Schöpfung, der das große Ganze enthält. Im Alltag geht diese Sichtweise leicht verloren, vor allem dann, wenn Stress und Sorgen eine große Rolle im Leben spielen. Laut Maharishi AyurVeda ist jeder Mensch eine Projektion des Universums und der grundlegenden Naturgesetze. Dadurch können sich große Möglichkeiten im Leben eröffnen. Das geschieht dann, wenn unser Handeln von Sattva geleitet ist.

Alle ayurvedischen Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil vermehren Sattva. Das beginnt bei der täglichen Körperhygiene, setzt sich fort über die tägliche Übung von Yoga und Meditation, und drückt sich aus in der Haltung, dass Geben wichtiger ist als Nehmen. Das sollte auch die Maxime im Berufsleben sein: der Nutzen der geleisteten Arbeit für andere Menschen sollte den finanziellen Wert der Bezahlung übersteigen.

Wir spenden

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Gemeinsam gegen Landminen – GGL
www.landmine.at
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Maharishi Vedisches Friedensprogramm
www.ayurveda.at/Friedensprogramm/
Spendenkonto: IBAN: AT14 1400 0020 1060 6503

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Geben ist ein wichtiges „Rasayana“ – eine Handlung, die gesundheitliche Wirkungen hat.