soma – Wie alles begann | Teil 2

soma – Wie alles begann

soma befindet sich derzeit in der baulichen Entstehung. Den Gedanken dazu gibt es jedoch schon sehr lange. Die ganze Geschichte dazu kennen nur die Insider rund um Dr. Wolfgang Schachinger. Daher haben wir uns entschlossen, eine kleine Geschichts-Serie zu erstellen und Newsletter für Newsletter erzählen, wie es zu diesem Projekt kam.

Teil 2 | Dr. Wolfgang Schachinger, Lehrer für Transzendentale Meditation und Ayurveda-Pionier

Nach der Matura reiste Dr. Wolfgang Schachinger mit einem Freund am Landweg, auf dem sogenannten „Hippie-Trail“, nach Indien, auf der Suche nach einfachen Antworten für ein kompliziertes Leben.

Durch eine Erkrankung auf dieser Reise kam es zum ersten Kontakt mit Ayurveda, unmittelbar nach der Rückkehr erlernte er Transzendentale Meditation in Innsbruck. Kurze Zeit später, im Sommer 1973, kam es zu einer ersten Begegnung mit Maharishi Mahesh Yogi im schweizerischen Seelisberg.

Der junge Medizin-Student Wolfgang Schachinger war begeistert von der heilsamen Wirkung der Transzendentalen Meditation, die er am eigenen Leib erfahren und bei vielen Freunden beobachtet hat. Er macht während des Medizin-Studiums eine Ausbildung zum Lehrer der Transzendentalen Meditation und gibt regelmäßig Meditationskurse in Tirol, Südtirol und Oberösterreich.

Um die Gesundheit und Widerstandskraft der Meditierenden zu verbessern, begann Maharishi Mahesh Yogi in den 1980er Jahren, mit Hilfe von Top-Experten aus Indien, ayurvedische Behandlungen überall auf der Welt anzubieten. Maharishi setzte sich große Ziele: eine „krankheitsfreie Gesellschaft“ mithilfe von Ayurveda und Meditation zu erreichen.

1984 fanden erste Ausbildungskurse in Maharishi Ayurveda für westliche Ärzte statt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren solche Ausbildungen nur Indern vorbehalten. Dr. Wolfgang Schachinger, der damals seine Praxis als Allgemeinmediziner in Ried im Innkreis gegründet hatte, packte die Gelegenheit beim Schopf. Er war unter den ersten westlichen Medizinern, die eine gründliche Ayurveda-Ausbildung erhielten.

Schon damals hatte er immer wieder indische Ayurveda-Ärzte als Gast-Experten in seiner Praxis. Durch Vorträge für medizinische Laien, Patienten und für Fachpublikum machte Dr. Wolfgang Schachinger Ayurveda weit über die Region Innviertel bekannt.

1993 erweiterte Dr. Schachinger seine Praxis in Ried zu einem Ayurveda-Zentrum mit einem umfassenden Angebot an ambulanten Pancha Karma Ayurveda-Kuren.

Unter Pancha Karma versteht man eine sanfte ayurvedische Reinigungskur, die dazu beiträgt, die Harmonie zwischen Körper und Geist wiederherzustellen. Die Heilwirkungen der einzelnen Therapien bauen logisch aufeinander auf und ergänzen sich. Durch die einzelnen Behandlungsschritte werden im Körper gespeicherte Gifte und Schadstoffe (wie z.B.: Schwermetalle oder Säuren) systematisch entfernt.

Eines war damals schon klar: Diese Kuren waren sehr wirksam. Aber eine stationäre Behandlung in einem ayurvedischen Kurhaus würde den Erholungs- und Regenerationseffekt dieser Ayurveda-Kuren wesentlich verbessern.

Die Suche nach einem idealen Ort für stationäre Ayurveda-Kuren begann. Lesen Sie in unserem nächsten Beitrag, wie diese spannende Suche verlief.