soma – Wie alles begann | Teil 3

soma – Wie alles begann

soma befindet sich derzeit in der baulichen Entstehung. Den Gedanken dazu gibt es jedoch schon sehr lange. Die ganze Geschichte dazu kennen nur die Insider rund um Dr. Wolfgang Schachinger. Daher haben wir uns entschlossen, eine kleine Geschichts-Serie zu erstellen und Newsletter für Newsletter erzählen, wie es zu diesem Projekt kam.

In den 1990er Jahren bekam Dr. Schachinger mehrere Angebote von Hotels in verschiedenen Teilen Österreichs, dort eine Ayurveda-Abteilung zu eröffnen. Es stellte sich heraus, dass die meisten Angebote zur Zusammenarbeit von Hotels kamen, die sich durch eine Ayurveda-Abteilung zusätzliche Auslastung in der umsatzschwachen Saison erhofften. Dr. Schachinger wollte jedoch nicht mit einem Hotel kooperieren, das Ayurveda als ein mögliches Zusatzangebot für schlechte Zeiten aufnehmen wollte, sondern ein Haus, das sich ausschließlich dem Ayurveda widmet.

Bald stellte sich heraus, dass es ein derartiges Hotel nicht gab, sondern dass es gebaut werden musste.

Zu dieser Zeit begann Maharishi Mahesh Yogi, die vedische Architekturlehre „Sthapatya Veda“ ebenso wie einige Jahre davor den Ayurveda mit Experten zu bearbeiten und zu globalisieren.

So wie das bekanntere „Feng Shui“ ist Sthapatya Veda eine Baukunst, die durch Verwendung besonderer struktureller Elemente und natürlicher Baumaterialien Gebäude erstellt, die für Gesundheit und Wohlbefinden besonders förderlich sind.

Vedische Architektur

Für die vedische Architektur, Maharishi Sthapatya Veda, sind folgende Kriterien besonders wichtig:
  • Ausrichtung des Gebäudes exakt nach den Himmelsrichtungen
  • Anordnung der Räume nach funktionellen Gesichtspunkten um einen stillen Mittelpunkt
  • Eingänge nur von Osten oder Norden

  

Auch die Lage und Ausrichtung des Grundstücks, auf dem ein Vedisches Gebäude errichtet werden soll, ist von Bedeutung.

Für ein „Haus der Gesundheit“ ist besonders wichtig, dass das Licht der aufgehenden Sonne voll auf das Gebäude trifft, um seine belebende und heilende Wirkung entfalten zu können. Außerdem soll es frei sein von schädlichen Umwelteinflüssen und elektromagnetischer Strahlung. Zusätzlich spielt auch die Lage von Gewässern und anderen Baukörpern in der Nähe eine Rolle.

Ein Haus der Gesundheit in vedischer Architektur nur für den Zweck ayurvedischer Behandlungen zu bauen, war fortan das Ziel von Dr. Schachinger. Ein passendes Grundstück dafür zu finden, stellte sich als schwierige Übung heraus.

Nachdem an vielen Orten in ganz Österreich mögliche passende Grundstücke besichtigt wurden, konnte Dr. Schachinger im Jahr 1999 im Kurort Geinberg in Oberösterreich ein Objekt finden, das den Anforderungen entsprach. Die ersten Verträge wurden ausgearbeitet. Dann jedoch wurden die Anträge auf Umwidmung für das Grundstück vom Gemeinderat Geinberg abgelehnt.

Dr. Schachinger war schwer enttäuscht und wollte die Suche aufgeben. Die Ablehnung der Gemeinde Geinberg wurde auch in Presseartikeln beschrieben. Bürgermeister verschiedener Gemeinden Oberösterreichs traten daraufhin an Dr. Schachinger heran. Sie zeigten ihm Grundstücke in ihren jeweiligen Orten. Lange Zeit war kein Landstück dabei, das nach den Kriterien des Maharishi Sthapatya Veda für ein Ayurvedazentrum geeignet war.