soma – Wie alles begann | Teil 5

soma befindet sich derzeit in der baulichen Entstehung. Den Gedanken dazu gibt es jedoch schon sehr lange. Die ganze Geschichte dazu kennen nur die Insider rund um Dr. Wolfgang Schachinger. Daher haben wir uns entschlossen, eine kleine Geschichts-Serie zu erstellen und Newsletter für Newsletter zu erzählen, wie es zu diesem Projekt kam.

Nach intensiven Verhandlungen im Herbst 2002 stimmten die Grundstücksbesitzer einem Verkauf zu. Das Gelände für soma wurde von drei benachbarten Landwirten zum Verkauf freigegeben. Markus Höftberger brachte den größten Teil ein, etwas kleinere Teile kamen von den Familien Pramendorfer und Bauchinger.

Geboltskirchen
Geboltskirchen

Mit Unterstützung von Bürgermeister Kastner konnten die Behörden zu einer Zustimmung zur Umwidmung des Geländes bewegt werden. In einer turbulenten Gemeinderatssitzung im Juli 2004 wurde schließlich die Umwidmung des Geländes beschlossen. Der ursprünglich landwirtschaftliche Grund bekam als Widmung: Thermenklinik, Seminarhotel, Forschung und Wohnen. Auf dem Grundstück von 4,3 ha Größe wurden Baufelder für insgesamt 11 Gebäude genau festgelegt.

Bürgermeister Kastner
Bürgermeister Kastner

Nachdem die Umwidmung des Grundstücks in ein Klinik- und Seminargelände beschlossen war, erfolgte der Ankauf durch eine holländische Stiftung (SABO = Stichting Academie voor Bewustzijnsontwikkeling Soeria), deren Ziel die Errichtung von Gebäuden für Persönlichkeitsentwicklung ist. Diese Stiftung wurde von Mitarbeitern von Maharishi Mahesh Yogi gegründet und betrieben, um seinem Wunsch Rechnung zu tragen, an verschiedenen Orten der Welt Ayurveda-Zentren und Meditationsakademien zu errichten.

Im Ort Geboltskirchen gab es damals nicht nur Befürworter dieses Projekts. Die Gegner, die auch bei der entscheidenden Gemeinderatssitzung auftraten, hatten vor allem 3 Bedenken:

  1. Wollten sie kein touristisches Großprojekt in einer unberührten Landschaft.
  2. Hatten sie Angst davor, dass ein 2. Projekt neben dem gescheiterten Golfhotel in Haag am Hausruck zu einer Ruine verkommen könnte.
  3. Befürchteten sie, dass sich unter dem Deckmantel „Maharishi Ayurveda“ eine orientalische Sekte im katholischen Dorf Geboltskirchen einnisten könnte.

Bei der Gemeinderatssitzung am 8. Juli 2004, bei der über Widmung und Kauf entschieden wurde, kam es schließlich zu einem einstimmigen Votum für das Projekt. Vor allem hatte sich der damalige Bürgermeister Alois Kastner vehement für eine positive Abstimmung eingesetzt. Er sah in diesem Projekt ein einzigartiges zukunftsweisendes touristisches Konzept, das der ganzen Region Impulse geben könnte. Außerdem wollte er unbedingt für den Ort neue Arbeitsplätze schaffen.