Was bedeuten meine Laborwerte? #8

Folge 8: Blutzucker und HbA1c („Langzeitzucker“) Teil 2

Das Thema des letzten Newsletters waren die Blutzuckerwerte. Diesmal erfahren Sie mehr darüber, wie man aus der Sicht des Maharishi Ayurveda, der modernen Medizin und der Naturheilkunde mit erhöhten Blutzuckerwerten umgehen sollte.

„Mein Arzt hat mir gesagt, dass ich 5-7 Mal pro Tag eine kleine Mahlzeit zu mir nehmen soll, um meinen Blutzucker in den Griff zu bekommen,“ berichtet ein neuer Patient in unserer Praxis.

Noch immer glauben viele Patienten mit Altersdiabetes, dass man mindestens 5 Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen sollte. Ist diese „Therapie“ noch zeitgemäß?

Blutzucker messen

Sie erinnern sich: Ein gesunder Nüchtern-Blutzucker ist unter 90 mg/dl. Ein gesunder Langzeitzucker (HbA1c) ist unter 5,6%. Wer ständig Nüchtern-Blutzuckerwerte über 90 mg/dl und dadurch HbA1c über 5,6% hat, läuft Gefahr, an den Begleit- und Folgeerscheinungen von Diabetes zu erkranken und früher oder später daran zu versterben.

Begleit- und Folgeerkrankungen von Diabetes Typ II
  • Übergewicht
  • Chronische Entzündungen, anfangs meist als sogenannte „Stumme Entzündungen“, später Neigung zu Harnwegsinfekten.
  • Gefäßschäden (Arteriosklerose) mit erhöhter Gefahr von Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herzinfarkt; periphere arterielle Verschlusskrankheit, die unter Umständen die Amputation von Extremitäten notwendig macht.
  • Sehstörungen durch Zerstörung der Sehnerven.
  • Verschlechterung der Entgiftungsleistung der Nieren bis zum Nierenversagen. Das kann zur Notwendigkeit einer Dialyse führen.
  • Sexualstörungen beginnend mit mangelnder Libido und Potenz, reduzierte Bildung der lebenswichtigen Sexualhormone.
  • Schäden an den Nerven der Extremitäten (Polyneuropathie) mit Verlust des Tastsinns, starken chronischen Schmerzen und zunehmenden Einschränkungen der Motorik.
  • Austrocknung der Haut mit Neigung zu Geschwürbildung.
Entstehung des Diabetes

Der Altersdiabetes (Diabetes Typ II oder NIDDM) ist im Wesentlichen eine Wohlstands- und Zivilisationskrankheit. Er entsteht dadurch, dass durch zu häufige und mengenmäßig zu hohe Aufnahme von Kohlenhydraten ständig das Hormon Insulin gebildet werden muss. Dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse transportiert den Zucker aus dem Blut in die Zellen. Durch die ständige zu hohe Zufuhr kann einerseits zu wenig Insulin gebildet werden. Andererseits lassen die übersättigten Zellen das vorhandene Insulin immer weniger andocken, sodass der Zucker nicht mehr aus der Blutbahn beseitigt werden kann. Dieser Zustand wird als „Insulin-Resistenz“ bezeichnet.

Insulin-Resistenz

Diese Insulin-Resistenz verstärkt sich mit laufender Zufuhr von kurzkettigen Kohlenhydraten (Zucker und Weißmehl) und durch fehlende Pausen zwischen den Mahlzeiten. Dadurch sinkt der Blutzucker nicht mehr auf gesunde Nüchtern-Werte unter 90 mg/dl. Das hat dramatische Folgen. Die Körperzellen sind dadurch ständig von einer zu konzentrierten „Nährlösung“ umgeben. Das führt zu Entzündungen an den Zellwänden, die betroffenen Zellen altern schneller und können sich nicht mehr erneuern. Dieser Vorgang führt zu den oben aufgezählten Folgeerscheinungen.

Beseitigung der Insulin-Resistenz

Der Altersdiabetes wird in der modernen Medizin vor allem durch Medikamente behandelt, die die Insulin-Sekretion der Bauchspeicheldrüse verstärken. Das führt jedoch nicht zur Verringerung der Insulin-Resistenz. Diese kann nur verringert und beseitigt werden, wenn die Körperzellen ihre Zuckerreserven aufbrauchen und die Schleusen zur Zuckeraufnahme wieder öffnen. Der Zucker in den Zellen wird durch körperliche Tätigkeiten verbraucht. Je mehr physische Aktivität ein Mensch durchführt, umso schneller wird der Brennstoff Zucker abgebaut. Die zweite Möglichkeit, die Zuckerreserven aufzubrauchen, sind längere Esspausen.

Hungergefühl als Maß für Nüchtern-Blutzucker

Der Maharishi Ayurveda empfiehlt, nur dann eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, wenn ein kräftiges Hungergefühl vorhanden ist. Unsere heutigen Essgewohnheiten führen dazu, dass viele Menschen ein „kräftiges Hungergefühl“ nicht oder nicht mehr kennen.

„Ich fühle mich unwohl und kann keine Leistung bringen, wenn ich nicht alle 2 Stunden etwas Süßes zu mir nehme!“ Nach diesem Motto nehmen viele Menschen oftmals am Tag kleine Häppchen oder ein paar Schlucke eines süßen, zuckerhaltigen Getränkes zu sich. Damit halten sie ihren Insulin-Spiegel ständig hoch und kommen über kurz oder lang in die Insulin-Resistenz. Die vermeintliche Stärkung durch häufige Mahlzeiten führt rasch zu chronischer Müdigkeit und Stoffwechselstörungen.

Der italienische Kinderarzt Dr. Mario Ciampolini konnte bei einem Experiment feststellen, dass Probanden, die geübt waren, ein kräftiges Hungergefühl wahrzunehmen, ihren Blutzuckerspiegel sehr exakt spüren konnten. Sobald ehrlicher Hunger auftrat, waren die Blutzuckerwerte immer unter 90 mg/dl. Dieses Experiment beweist, dass uns der Körper ein natürliches Signal gibt, wenn er für Nahrungsaufnahme bereit ist. Dann ist er auch in der Lage, die Nahrung restlos zu verwerten, sodass der Blutzuckerspiegel immer im gesunden Rahmen bleibt.

Zucker - die stille Gefahr
Zuckersucht

Es ist ein schwieriges Unterfangen, Essgewohnheiten zu ändern. Durch unser Essverhalten ernähren wir nicht nur unsere Körperzellen, sondern auch die Zig-Milliarden Bakterien in unserem Darm. Durch eine zucker- und weißmehlreiche Ernährung züchten wir Kolonien von Darmbakterien, die nur durch Zuckerzufuhr überleben können. Sobald wir versuchen, weniger oft oder geringere Mengen kurzkettiger Kohlenhydrate zu essen, ist Revolution im Darm: die zuckerabhängigen Darmbewohner überschütten uns mit Botenstoffen, die unserem Gehirn sagen: „Du musst JETZT etwas Süßes essen!“

Studien haben gezeigt, dass Zucker unter Umständen stärker süchtig macht als Drogen, die als gefährlich eingestuft sind.

Abkehr von der Zuckersucht

Wenn man die Abhängigkeit von Zucker besiegen möchte, braucht man Geduld. Man muss 2 Dinge erreichen:

  1. Das eigene Verhalten modifizieren.
  2. Eine neue Darmflora (Mikrobiom) aufbauen.

Beides braucht Zeit. Sowohl eine Verhaltensänderung als auch eine Modifikation des Mikrobioms dauern mehrere Wochen. Ohne Unterstützung von außen durch kompetente Begleitung ist eine derartige Umstellung kaum möglich.

Das ayurvedische Programm „Glücklich Schlank“ ist eine erprobte Möglichkeit, innerhalb von 3-4 Wochen beides zu erreichen. Diese als Fernkurs (Webinar) angebotene ayurvedische Kur kann man zuhause durchführen. Sie beinhaltet eine gezielte Umstellung des Essverhaltens durch Wahrnehmung des Hungergefühls und eine typisch ayurvedische Darmreinigung, die eine rasche Änderung der Darmflora ermöglicht.

Webinar Glücklich schlank

Webinar „Glücklich Schlank“ – Chance zur Umkehr für Diabetes-Patienten

Einige TeilnehmerInnen früherer „Glücklich Schlank“ – Kurse konnten deutliche Verbesserungen an den Werten von Nüchtern-Zucker und HbA1c feststellen. Das Schöne daran: diese Verbesserung der Befunde war verbunden mit einem deutlich besseren Lebensgefühl. Das Körpergewicht war um einige Kilogramm leichter, die Müdigkeit wie weggeblasen und die Leistungsfähigkeit enorm gesteigert.

„Das Webinar Glücklich Schlank war mein persönlicher Wendepunkt zu mehr Gesundheit. Nach dem Webinar waren meine Blutwerte deutlich verbessert: die Entzündungsparameter waren weg, das Gamma GT hatte sich halbiert, Cholesterin und Blutzucker waren innerhalb der Normwerte und der Langzeitzucker HBA1c war von 7,6 auf 5,9 gesunken. Ich war dauerhaft 5 Kilo leichter und hatte ein neues Essverhalten gelernt.“ Frau V.T.

Es geht also bei dieser Methode nicht um „Befundkosmetik“ durch Medikamente, sondern um eine Heilung von Stoffwechselvorgängen, die aus dem Ruder gelaufen sind.

Jeder Mensch mit Übergewicht ist automatisch auch gefährdet, im Lauf der Zeit an Altersdiabetes zu erkranken. Gewichtsnormalisierung durch verbessertes Essverhalten und ayurvedische Reinigungsmethoden trägt mit Sicherheit dazu bei, einen vorhandenen Diabetes deutlich abzuschwächen oder noch besser, diesen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Teilnahme am Webinar „Glücklich Schlank“ ist unsere beste Empfehlung, Diabetes Typ II an seiner Wurzel zu beseitigen.

Mehr Information hier:

Webinar