Richtig sonnen

In diesem Artikel möchten wir uns dem Thema Vitamin D und Covid-19 widmen. Von den Mainstream-Medien völlig unbeachtet, wird an verschiedenen Orten der Welt die Auswirkung von Vitamin D Mangel auf Infektanfälligkeit mit Corona-Viren und die Häufigkeit von Komplikationen bei Covid-19 in Zusammenhang mit Vitamin D beforscht.
Vitamin-D-Mangel bei COVID-19-Patienten  [ein Artikel von Prof. Dr. Jörg Spitz]

Ein ewiges Thema ist die Frage, ob oder welchen Sonnenschutz man verwenden sollte. Sonnenbestrahlung der Haut ist die natürlichste Quelle für Vitamin D. Sobald eine Sonnenschutzcreme aufgetragen wird, ist diese natürliche Vitamin D Bildung vollständig blockiert.

In Mitteleuropa ist Vitamin D Mangel endemisch. Das heißt, dass ein Großteil der Bevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt ist. Senioren, Kinder und Menschen mit dunkler Hautfarbe sind meist besonders stark betroffen. Durch unsere Lebensweise vorwiegend in geschlossenen Räumen hat der Großteil der Bevölkerung nicht ausreichend direkte Sonnenbestrahlung, die für die Vitamin D Bildung nötig ist.

Vitamin D Mangel erhöht deutlich das Risiko, an Covid-19 zu erkranken und einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden.

Quellen:

  1. Biesalski, H. K. (2020) ‘Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship?’, NFS Journal. Elsevier GmbH, 20, pp. 10–21. doi: 10.1016/j.nfs.2020.06.001.
  2. Glinsky, G. V. (2020). Tripartite Combination of Candidate Pandemic Mitigation Agents: Vitamin D, Quercetin, and Estradiol Manifest Properties of Medicinal Agents for Targeted Mitigation of the COVID-19 Pandemic Defined by Genomics-Guided Tracing of SARS-CoV-2 Targets in Human Cells. Biomedicines, 8(5), 129. doi:10.3390/biomedicines8050129
  3. Laird, J. Rhodes, R.A. Kenny, Vitamin D and inflammation: potential implications for severity of Covid-19, Ir. Med. J. 113 (2020) 81.
Wieviel Sonne braucht der Mensch?

„Regelmäßige aber zurückhaltende Besonnung ohne Sonnenschutz ist absolut notwendig“, sagt Prof. Dr. Michael Holick aus den USA. Er forscht seit über 30 Jahren ausschließlich zum Thema Vitamin D und dessen Wirkungen im menschlichen Körper.

Sonnenbestrahlung der Haut führt zu einer Eigenproduktion von Vitamin D. Allerdings wird seit Jahren von Ärzten massiv davon abgeraten, Sonnenbäder ohne Sonnenschutzcreme durchzuführen. Der Grund ist das Risiko von Hautkrebs, das durch übermäßige Sonnenbestrahlung verstärkt wird. Die Forschung sagt, dass wiederholte Sonnenbrände der Haut sowohl das Risiko für dunklen Hautkrebs (Melanom) als auch hellen Hautkrebs (Basaliom) erhöhen.

Ist die allgemeine Empfehlung, Sonnencremen zu verwenden, sinnvoll?

Die allgemeine Empfehlung heutzutage ist, eine Sonnenschutzcreme aufzutragen, bevor man sich der Sonnenbestrahlung aussetzt. Durch diese Empfehlung wird die Vitamin D Bildung im Körper vollständig unterbunden.

Diese Vorgangsweise birgt zwei Risiken:

  1. Vitamin D Mangel
  2. Toxische Belastung des Körpers durch die Inhaltsstoffe von Sonnencremen
LESETIPP:  Vitamin D – das Sonnenvitamin

Eine Untersuchung der Inhaltsstoffe von Sonnencremen zeigt, dass 90% aller Sonnenschutzmittel den UVB-Blocker Octinoxat enthalten. Dieser Inhaltsstoff ist zwar wirksam in der Vorbeugung von Sonnenbränden, die Verhinderung von malignen Melanomen konnte jedoch bis heute nicht sicher bewiesen werden. 40% der zugelassenen Sonnencremen beeinträchtigen die männliche Fruchtbarkeit.

Die meisten Sonnenschutzprodukte enthalten den Wirkstoff Octinoxat oder einen seiner Abkömmlinge. Octinoxat ist ein „endokriner Disruptor“, was heißt, dass er das Hormonsystem stört und dadurch das normale Funktionieren des Organismus verändert. Von den Hormonen werden vor allem Östrogen, Progesteron, die Schilddrüsenhormone und die männlichen Geschlechtshormone beeinträchtigt.

Empfehlenswerter Sonnenschutz

Es gibt einige wenige Sonnenschutzmittel, die Zinkoxid oder Titanoxid ohne Nanopartikel enthalten. Das sind wirksame mineralische Sonnenschutzfaktoren, die neben einigen pflanzlichen Mitteln empfehlenswert sind. Pflanzliche Öle wie Kokosöl oder Sesamöl sind Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor unter 10. Verwenden Sie ausschließlich derartige Sonnenschutzmittel und meiden Sie solche mit biochemischen UV-Blockern vom Octinoxat-Typ.

Auch die beste Sonnencreme schützt je nach Lichtschutzfaktor nur für gewisse Zeit vor UV-Strahlen. Wenn man beim Wandern, Rudern, Surfen, Sonnenbaden etc. länger der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, hilft nur Kleidung als passender UV-Blocker.

Richtig sonnen

Wie soll man richtig sonnenbaden? *
  1. In Mitteleuropa zur intensiven Vitamin D-Bildung nur möglich von Ende März – Mitte Oktober zwischen 11:00 – 15:00 Uhr. Je weiter man sich auf der Zeitachse vom Sonnenhöchststand (21. Juni) entfernt, desto geringer wird dieses Zeitfenster sowie die Intensität der durchdringenden UV-B-Strahlung und schließt sich Mitte Oktober bis Ende März.
  2. Je nach Hauttyp ca. 10-20 Minuten (helle Hauttypen benötigen kürzere Zeit); längeres in die Sonne legen bringt nichts für die Vitamin D Produktion
  3. Mindestens Arme und Beine ungeschützt
  4. Bei wolkenfreiem Himmel
  5. Vermeiden Sie Sonnenbrand und starke Hautrötungen, dies ist ein eindeutiges Signal der Überdosierung! Seien Sie besonders achtsam, wenn Ihre Haut sich nach dem Winter wieder an die Sonne gewöhnen muss.
  6. Bei Sonnenschutzmittel darauf achten, dass UV-A- und UV-B-Schutz besteht!
  7. Mäßig und moderat
  8. Informieren Sie sich unter folgenden Links wie „stark“ die UV-Strahlung der Sonne gerade bei Ihnen ist (UV-Index): UV Index deutschlandweitUV Index europaweit
  9. Vorsicht bei Medikamenteneinnahme! Beachten Sie unbedingt mögliche phototoxische Nebenwirkungen (Beipackzettel des Medikaments).
Extratipps für den „Urlaub in der Sonne“*
  1. Beachten Sie obenstehende Tipps
  2. Passen Sie ihre Sonnen-Dauer an den Breitengrad ihres Urlaubsortes an (Intensität der UV-Strahlung nimmt zu je näher Sie am Äquator sind)
  3. Informieren Sie sich über ihren UV-Index. Sie können auf den folgenden Links sehen wie „stark“ die UV-Strahlung der Sonne gerade an ihrem Urlaubsort oder zuhause ist: UV Index deutschlandweitUV Index europaweit
Hautpflege nach dem Sonnenbad

In Zeiten stärkerer Sonnenexposition ist aus der Sicht von Maharishi AyurVeda regelmäßige Ölmassage besonders empfehlenswert. Als Öle eignen sich natives Kokosöl und Pitta Massageöl.

LESETIPP:  Durchführung der Ölmassage
Unsere Empfehlungen zur Vitamin D Therapie:
  1. regelmäßig Vitamin D Spiegel überprüfen (Blutabnahme 1 x pro Jahr!)
  2. An Tagen ohne direkte Sonnenexposition in der Mittagszeit sollte Sie Vitamin D einnehmen
  3. Vitamin D richtig dosieren: 1000 i.E. Vitamin D pro 20kg Körpergewicht täglich. Beispiel: Körpergewicht 70kg, Vitamin D Dosis 4000 i.E. täglich. Bei wöchentlicher Einnahme (weniger empfehlenswert) 28 000 – 30 000 i.E. einmal pro Woche.
Zusammenfassung

Vitamin D erhöht erwiesenermaßen die Widerstandskraft gegenüber Infekten, auch gegenüber Covid-19. Deswegen sollte Vitamin D von allen Menschen ganzjährig eingenommen werden.

Im Sommer kann die Vitamin D Einnahme durch RICHTIGES Sonnenbaden vorübergehend ersetzt werden. Dafür genügen ca. 15 Minuten Ganzkörper-Sonnenexposition um die Mittagszeit.

Konventionelle Sonnenschutzmittel können ernsthafte Nebenwirkungen haben und sollten vor allem bei Kindern und bei Kinderwunsch vermieden werden. Alternativen sind mineralische und pflanzliche Sonnenschutzmittel oder Bekleidung, die nach einer Sonnenexposition von 15 Minuten verwendet werden sollen.

*Quelle:  https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/richtig-sonnen/tipps-tricks/