soma – Wie alles begann | Teil 4

soma befindet sich derzeit in der baulichen Entstehung. Den Gedanken dazu gibt es jedoch schon sehr lange. Die ganze Geschichte dazu kennen nur die Insider rund um Dr. Wolfgang Schachinger. Daher haben wir uns entschlossen, eine kleine Geschichts-Serie zu erstellen und Newsletter für Newsletter erzählen, wie es zu diesem Projekt kam.

Maharishi Mahesh Yogi
Maharishi Mahesh Yogi

Im Jahr 2002 trat Dr. Rainer Picha, ein Kardiologe aus Graz, an Dr. Schachinger heran. Er war damals ein enger Mitarbeiter von Maharishi Mahesh Yogi und sollte in seinem Auftrag ein Grundstück mit einer Thermal-Heilquelle finden.

Maharishi Mahesh Yogi, der seit den 1980er Jahren die Globalisierung des Ayurveda betrieb, wollte ein medizinisches Zentrum errichten, das den klassischen Ayurveda mit örtlichen Heilwasser-Anwendungen und moderner Medizin verband. Er wollte eine Institution gründen, in der das Beste aus Ost und West, aus medizinischer Tradition und moderner Forschung zum Wohl der Gesundheit miteinander verbunden ist.

Zum damaligen Zeitpunkt trat der Bürgermeister der Gemeinde Geboltskirchen an Dr. Schachinger heran, um ihn einzuladen, ein Ayurveda-Zentrum in diesem beschaulichen Ort zu errichten. Bürgermeister Alois Kastner hatte einen besonderen Trumpf im Ärmel: seine Gemeinde wird von einer bisher ungenutzten Thermalbohrung thermisch versorgt. Alle öffentlichen Gebäude werden von einer Geothermie-Leitung beheizt, die aus der Dreikönigsquelle des Nachbarortes Haag am Hausruck gespeist wird.

Bald stellte sich heraus, dass dieses warme Grundwasser die Qualitäten einer Heilquelle hat. Damit konnte der Wunsch, Thermalheilwasser für ein Ayurveda-Zentrum zu nutzen, erfüllt werden.

Bürgermeister Kastner führte mit verschiedenen Landwirten und Grundbesitzern in seiner Gemeinde Verhandlungen, um ein passendes Grundstück zu finden.

Im Sommer 2002 war es soweit: ein Gelände von etwa 4 ha Größe im Ortsteil Reitting zeigte sich als ideal geeignet. Es hatte eine Hangneigung nach Osten, es war unverbaut und direkt im Anschluss an den Hausruckwald, der eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas ist. Die Pipeline, die das Thermalwasser von der Quelle nach Geboltskirchen verbringt, führt unmittelbar am Grundstück vorbei.

Die Aussicht vom Grundstück aus ist atemberaubend. Das oberösterreichische Flachland öffnet sich weit und wird nördlich von den Bergen und Wäldern des Mühlviertels und südlich von den sanften Hügeln des Hausruckwaldes eingerahmt. Die Strahlen der aufgehenden Sonne treffen zu jeder Zeit des Jahres auf das Grundstück und entfalten ihre heilende und belebende Wirkung.