Was bedeuten meine Laborwerte? #12

AyurVeda und Herz-Kreislauferkrankungen

In unserem letzten Newsletter haben wir über die erweiterte Labor-Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen berichtet. Neben den in der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung gemessenen Parameter Blutdruck und Blutfette gibt es noch eine Reihe weiterer Laborwerte, die ein Herz-Kreislauf-Risiko differenziert aufzeigen.

Lesen Sie diesmal über Vorsorge und Therapie mit Maharishi AyurVeda.

Was bedeuten meine Laborwerte?
Das Herz in den ayurvedischen Texten

In den klassischen Texten wird das Herz als zentrales Organ für Lebensenergie und Emotionen beschrieben. Es gilt als Hauptsitz von Ojas. Ojas ist die Substanz, die „Leib und Seele“ zusammenhält, für gute Immunität und andauerndes Lebensglück zuständig ist. Das Herz ist so gesehen der Sitz der „emotionalen Intelligenz“. Wer am „Herzen leidet“, verliert Lebenskraft, Mut und Widerstandsfähigkeit gegenüber allen Arten von Krankheiten, und ist in seiner Entschlusskraft beeinträchtigt. Als Rhythmusorgan des Körpers wird das Herz auch als wichtiger Einflussfaktor für unsere Biorhythmen gesehen.

Alle Therapien, die Ojas vermehren, verbessern automatisch auch die physische und emotionale Vitalität. Dazu gehören vor allem ausleitende Therapien aus dem Pancha Karma, die auch in unseren Webinaren zur Anwendung kommen, regulierende Maßnahmen wie die Marma-Therapie und die Behandlung mit Heilkräutern.

Ausleitungstherapie / Pancha Karma

Bei einer Pilotstudie zu unserem Webinar „Glücklich Schlank“ konnten wir zeigen, dass wesentliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich besser wurden.

Ergebnisse der Pilotstudie zum Webinar „Glücklich Schlank“

Stationäre Pancha Karma Kuren haben entsprechend der zusätzlichen Intensität der Anwendungen auch intensivere Auswirkungen auf Wohlbefinden und Risikofaktoren. Innerhalb der Pancha Karma Therapie gibt es eine wohltuende Anwendung für das Herz, die als „Hridaya basti“ bezeichnet wird. Dabei wird ein Teigring von ca. 15cm Durchmesser, der über dem Herz angelegt wird, mit wohltuenden warmen Ölen befüllt. Dadurch werden über Reflexzonen entspannende Effekte auf das vegetative Nervensystem, das das Herz steuert, ausgeübt.

Auch Shirodhara, der berühmte ayurvedische Stirnguss, wirkt besänftigend und klärend auf Herz und Kreislauf.

Heilpflanzen

In den klassischen Texten werden viele Heilpflanzen mit günstiger Wirkung auf das Herz beschrieben. Daraus möchten wir Ihnen drei kurz beschreiben.

Terminalia Arjuna

Von diesem Baum wird die Rinde zur Zubereitung von Kräuterextrakten verwendet. In Studien hat sich gezeigt, dass die Durchgängigkeit der Herzkranzgefäße durch Arjuna verbessert wird. Besonders günstig wirkt sich Arjuna auf das Gemüt und die Entschlusskraft aus. Im Maharishi AyurVeda wird Arjuna in den Zubereitungen MA1402 Emotional Balance  und MA1816  verwendet.

Myrrhe (Balsamodendron mukul / Guggul)

Der Myrrhe werden vor allem blutreinigende Eigenschaften zugesprochen. Sie wirkt entzündungshemmend, wodurch stumme Entzündung (Silent Inflammation)  reduziert wird. Durch Anregung des Stoffwechsels wird der ungünstige Anteil von Cholesterin gesenkt. In höherer Dosis hat Myrrhe ebenso wie niedrig dosiertes Aspirin eine hemmende Wirkung auf die Verklumpung von Blutplättchen. Dadurch kann Thrombosen vorgebeugt werden. Myrrhe ist in den Maharishi AyurVeda Zubereitungen MA344, MA1596  und MA1816 enthalten.

Winterkirsche (Withania Somnifera / Ashwagandha)

Nervliche Anspannung führt auf die Dauer zu Belastungen für Herz und Kreislauf. In der heutigen Zeit erleben viele Menschen den Alltag als chronischen Stress, den sie nicht ausreichend kompensieren können. Chronische Angststörungen, Burn Out und depressive Erkrankungen sind häufiger als je zuvor. Ashwagandha wirkt regulierend und schützend auf das Nervensystem. Die indo-amerikanische Neurologin und Buchautorin Dr. Kulreet Chaudhary beschreibt in ihrem Buch „Wie neu geboren durch modernes Ayurveda“  die Wurzel der Winterkirsche als ideales Neuro-Adaptivum, also als Mittel, das die Anpassungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit des Nervensystems verbessert.

Ashwagandha ist erhältlich als biologisches Einzelmittel in Kapseln und ist in den Maharishi AyurVeda Präparaten MA686 und MA1402 enthalten.

Maharishi Amrit Kalash

Diese aufwändige Kräuterzubereitung stellt die Integrität von Geist, Körper und Umgebung her. Die Anwendung zum Schutz des Herz-Kreislaufsystems von Amrit Kalash ist im Anschluss an Reinigungskuren oder Operationen besonders empfehlenswert.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie HIER

Maharishi Marma Therapie

Von den drei wichtigsten Reflexzonen des Körpers, den sogenannten Mahamarmas, ist eine dem Herzen zugeordnet. Sie wird als Hridaya Marma bezeichnet.

In der Maharishi Marma Therapie, die von Dr. Ernst Schrott aus Regensburg entwickelt und weltweit bekannt gemacht wurde, werden die Marmas ausschließlich mit sanften Berührungen und ätherischen Ölen behandelt. Diese Anwendungen sind sowohl bei emotionalen Störungen, die subjektiv im Bereich des Herzens wahrgenommen werden, als auch bei organischen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sehr empfehlenswert. Durch die sanfte Stimulation der Marmas, die Körper und Seele miteinander verbinden, wird eine tiefgreifende Ordnung und Reorganisation der feinsten Energien des Geist-Körper-Systems erreicht, ein unerwartet schneller und wirkungsvoller Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden. Diese Anwendung ist auch als Selbstbehandlung möglich. Anleitungen und Informationen dazu finden Sie im Buch „Marma Therapie“ von Dr. Schrott. In unserer Pancha Karma Abteilung werden die sanften und wirkungsvollen Marma-Therapien von bestens geschulten Kräften durchgeführt.

Zusammenfassung

Die moderne Labor-Diagnostik eröffnet sehr differenzierte Einblicke in mögliche Risikofaktoren für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Subjektive Störungen und klinische Erkrankungen dieses Systems sind oft chronisch und können sehr gut durch regulative Therapien aus dem Maharishi AyurVeda behandelt werden. Ausleitungstherapien sind dabei ebenso wichtig und wirkungsvoll wie Phytotherapie, Ernährung und Lebensstilmaßnahmen.

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